Bei welchem Wetter ist es besonders laut ?
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Der Wind weht aus Richtung der Schallquelle:

Weht der Wind von der Schallquelle zum Beobachter (Mitwindausbreitung), so werden die Schallwellen zum Boden hin gebrochen und dort gegebenenfalls mehrfach reflektiert. Dadurch wird eine gute Hörbarkeit auch über weite Entfernungen möglich. Je stärker der Wind weht, umso deutlicher ist der Effekt.


 

 

Die Temperatur nimmt mit der Höhe zu (Inversion):

Dies ist vor allem in klaren Nächten der Fall oder auch während winterlicher Nebellagen. Auch nach starken Regenfällen oder über Schneedecken nimmt die Temperatur häufig mit der Höhe zu. In diesem Fall findet ebenfalls eine Brechung der Schallwellen zum Boden hin statt und eine gute Hörbarkeit wird auch über große Distanzen hinweg ermöglicht. 

Weht allerdings gleichzeitig ein mäßiger bis starker Wind in die Richtung der Schallquelle, so wird der Effekt der Temperaturabnahme mit der Höhe durch die Aufwärtsbrechung der Gegenwindausbreitung aufgehoben und es entsteht eine Schattenzone mit reduzierter Hörbarkeit.

Nach oder während Regen:

Regennasse Fahrbahnen führen zu einer erhöhten Schallemission von Straßenfahrzeugen. Nasser Boden wiederum schließt die Poren und macht den Boden schallhart, d.h. er vermindert den Bodendämpfungseffekt. Beides führt zu einer Erhöhung der Lautstärke.