Bei welchem Wetter ist es besonders leise ?
zurück
 
Der Wind weht in Richtung der Schallquelle:

Weht der Wind von Beobachter in Richtung auf die Schallquelle (Gegenwindausbreitung), so werden die Schallwellen nach oben gebrochen und es entsteht ein akustischer Schatten, in dem die Hörbarkeit sehr stark reduziert ist. Bei bodennahen Schallquellen (Straße, Schiene) und bodennahem Beobachter macht sich die Schattenzone bereits nach 100 bis 200 m bemerkbar. 

 
Die Temperatur nimmt mit der Höhe ab:

Dies ist vor allem bei sonnigem Wetter und bei starkem Wind der Fall. Auch bei einer Abnahme der Temperatur mit der Höhe findet eine nach oben gerichtete Brechung der Schallwellen statt und es entsteht eine akustische Schattenzone mit reduzierter Hörbarkeit. 

Herrscht bei Temperaturabnahme mit der Höhe ein mäßiger bis starker Wind, der von der Schallquelle her weht, so überwiegt der Effekt der Mitwindausbreitung (Abwärtsbrechung) und die lärmreduzierende Wirkung wird aufgehoben.

Während oder nach Schneefall:

Auf schneebedeckten Straßen sind die Rollgeräusche der Fahrzeuge sehr stark reduziert. Gleichzeitig ist eine Schneeoberfläche äußerst schallweich, sodass der Bodendämpfungseffekt verstärkt ist. Beides führt zu einer deutlichen Verminderung der Hörbarkeit.