Schallpegel
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Der Schallpegel L ist ein logarithmisches Maß für die Schalldruckamplitude p:

L = 10 lg(p2 / po2) Dezibel (dB)

wobei po die Schalldruckamplitude der unteren Hörschwelle entspricht (po = 2 x 10-5 Pa).

Während die Schalldruckamplidude des hörbaren Schalls zwischen 10-5 und 10 Pascal schwanken kann, variiert der Schallpegel zahlenmäßig dabei nur zwischen 0 und 120 dB, d.h. in einem überschaubaren Zahlenbereich.

Wegen der Rechenregeln des Zehner-Logarithmus (lg) und der quadratischen Abhängigkeit der Schalldruckamplitude von der Schallintensität ergibt sich folgende Eigenschaft des Schallpegels:

Verdoppelt sich die Schallintensität, z.B. durch ein doppelt so hohes Verkehrsaufkommen einer Straße bei gleicher Fahrgeschwindigkeit und Fahrzeugzusammensetzung, so steigt der Schallpegel um 3 dB.
Aber erste eine Erhöhung des Schallpegels um 10 dB wird subjektiv als eine Verdoppelung der Lautstärke empfunden.

 
 
 
typische Schallpegel
0 dB untere Hörschwelle
20 dB leises Blätterrauschen
30 dB gedämpfte Wohngeräusche
40 dB mittlere Wohngeräusche
50 dB Unterhaltung, "Zimmerlautstärke"
60 dB Geschäftsstraße
70 dB Schreibmaschine, Telefonläuten
80 dB verkehrsreiche Straße
90 dB laute Fabrikhalle
100 dB Feuerwehrsirene
120 dB Schmerzgrenze