Schallwellen
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Schallwellen sind kleine Druckschwankungen (Schalldruck) in einem elastischen Medium (Luft, Wasser, Festkörper). In der unteren Atmosphäre breiten sich die Schallwellen mit einer (Phasen-)Geschwindigkeit von ca. 340 m/s bzw. 1220 km/h (Schallgeschwindigkeit) aus. Die Schallgeschwindigkeit hängt von der Temperatur ab. Je kälter es ist, umso geringer ist die Schallgeschwindigkeit und umgekehrt.

Schallwellen werden vom menschlichen Ohr wahrgenommen, sofern die Amplitude des Schalldrucks zwischen ca. 10-5 Pa (Wahrnehmungsgrenze) und 10 Pa (Schmerzgrenze) beträgt und seine Frequenz zwischen ca. 16 Hz (untere Hörschwelle) und 16 kHz (obere Hörschwelle) liegt. Von Infraschall spricht man, wenn die Frequenz unter 16 Hz beträgt (Wellenlänge ca. 21 m), von Ultraschall, wenn sie über 16 kHz (Wellenlänge ca. 21 mm)  liegt.

Wegen ihrer großen Schwankungsbreite über sechs Zehnerpotenzen wird die Schalldruckamplitude üblicherweise in Form des Schallpegels angegeben. 


Quelle: Bayrisches Landesamt für Umwelt (www.bayern.de/lfu/laerm)